Grüne Politik für Rheinland-Pfalz im Landtag für die Menschen.

Aktuelles

Parlamentarische Initiativen

Anfrage

Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuerkriminalität in Rheinland-Pfalz

Steuerhinterziehung entzieht dem Gemeinwesen erhebliche finanzielle Mittel und be-einträchtigt zugleich die Steuergerechtigkeit sowie das Vertrauen in einen handlungsfähigen Staat. Eine leistungsfähige Finanzverwaltung, eine angemessene personelle und technische Ausstattung der zuständigen Behörden sowie eine wirksame Zusammenarbeit zwischen Landes-, Bundes- und weiteren Ermittlungsbehörden sind daher von besonderer Bedeutung. Das Land Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Steuerverwaltung und zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung ergriffen. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen im personellen und organisatorischen Bereich. Aktuell hat die Bundesregierung weitere Maßnahmen zur wirksameren Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Steuerkriminalität angekündigt.

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Auswirkungen der Reform des Sexualstrafrechts in Rheinland-Pfalz (Teil I)

Mit dem am 10. November 2016 in Kraft getretenen Gesetz zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung wurde das Sexualstrafrecht grundlegend reformiert. Ziel war insbesondere, den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung durch den Grundsatz "Nein heißt Nein" zu stärken und Strafbarkeitslücken zu schließen.

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Hitzeschäden an der Verkehrsinfrastruktur in Rheinland-Pfalz

Die Hitzewelle im Juni 2026 hat erneut verdeutlicht, dass die Folgen der Erderhitzung zunehmend auch die Verkehrsinfrastruktur betreffen. Bundesweit kam es zu hitzebe-dingten Schäden an Straßen, Brücken und Schienen sowie zu Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr. Gleichzeitig können hitzebedingte Belastungen für Fahrgäste und Beschäftigte sowie Ausfälle von Fahrzeugen und Schäden an der Infrastruktur die Zuverlässigkeit der Mobilität beeinträchtigen.

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Erhöhte Ammoniumeinleitungen in den Rhein infolge einer Störung der BASF-Kläranlage – Auswirkungen auf Umwelt und Gewässerschutz

Seit dem 9. Juli ist die biologische Reinigungsleistung der BASF-Kläranlage aufgrund einer bislang ungeklärten Störung der Nitrifikation eingeschränkt. Infolgedessen wer-den erhöhte Mengen an Ammoniumstickstoff in den Rhein geleitet. Nach Angaben der BASF kann eine Gefährdung für tierische Organismen nicht ausgeschlossen werden. Das Umweltministerium Rheinland-Pfalz sah sich veranlasst, die Rheinanlieger über den internationalen Warn- und Informationsdienst zu informieren. Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt können insbesondere hohe Wassertemperaturen und niedrige Wasserstände die Auswirkungen erhöhter Ammoniumkonzentrationen verstärken. Angesichts der zunehmenden Belastungen des Rheins durch die Folgen der Erderhitzung stellt sich die Frage, ob die bestehenden Anforderungen an Überwachung und Vorsorge industrieller Direkteinleiter noch ausreichen, um Mensch und Umwelt wirk-sam zu schützen.

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✈️🔥40 abgestürzte Flugzeuge. In nur einer Woche. Eine Vorstellung, die sofort schockiert. Weil sie sichtbar macht, wie viele Menschenleben auf einmal betroffen wären. Bei so einer Katastrophe würde niemand einfach zur Tagesordnung übergehen. Es gäbe Sondersendungen, Krisenstäbe, Sofortprogramme. Und vor allem eine Frage: Was muss passieren, damit sich so etwas nicht wiederholt? Hitze tötet. Aber oft leiser, unsichtbarer und weniger greifbar als andere Katastrophen. Genau deshalb braucht es Aufmerksamkeit für Zahlen, die nicht sofort sichtbar sind, aber politisch sehr ernst genommen werden müssen. Hitzewellen sind keine Naturgewalt, der wir einfach ausgeliefert sind. Wenn Städte Wärme speichern und nachts kaum abkühlen, wird Hitze zum Gesundheitsrisiko. Gerade deshalb müssen wir unsere Städte anders planen. Hitzeschutz beginnt nicht erst in der Notaufnahme. Er beginnt auf dem Schulhof, im Pflegeheim, auf dem Spielplatz, in der Kita, im Krankenhaus und im öffentlichen Raum. Vorsorge rettet Leben. Unsere Anfrage zeigt: Rheinland-Pfalz wird heißer. Die Zahl der Hitzetage hat sich im Landesmittel von fünf auf zehn Tage verdoppelt. Gleichzeitig fehlt dem Land eine vollständige Übersicht, welche Kommunen schon einen Hitzeaktionsplan haben. Wer schützen will, muss wissen, wo Schutz fehlt. Hitze ist ein Gesundheitsrisiko. Und Hitzeschutz ist politische Verantwortung. Wir brauchen Städte und Gemeinden, die Menschen schützen: mit Schatten, Grün, Entsiegelung, kühlen Orten und klarer Vorsorge.

Oft gefragt

Landtagsabgeordnete dürfen neben ihrem Mandat beruflich tätig sein – die Tätigkeit als Abgeordneter muss dabei jedoch immer im Vordergrund stehen. Eine Einkommensgrenze gibt es dagegen nicht. Wenn ein Abgeordneter es also schafft, in seinem eigentlichen Beruf in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen, dann ist das rechtlich in Ordnung.

Wir GRÜNE legen allerdings besonders großen Wert darauf, uns nicht finanziell von den Interessen anderer abhängig zu machen. Damit diese Unabhängigkeit auch für alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit nachvollziehbar ist, haben sich unsere Abgeordneten selbst darauf verpflichtet, ihre Einkommen offen zu legen.

Eine Übersicht der Einkommen jeder und jedes Abgeordneten findet sich auf der jeweiligen Profilseite. Über die Fotos auf dieser Seite geht es zu jeweiligen Profilen unserer Abgeordneten.

Eine Partei ist ein Zusammenschluss politisch interessierter und engagierter Menschen. Parteien finanzieren sich unter anderem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, erhalten aber auch staatliche Unterstützung.

Eine Fraktion ist die Vertretung einer Partei in einem Parlament. Die Abgeordneten einer Landtagsfraktion sowie die Landtagsfraktion als Ganzes erhalten ihre Mittel allerdings ausschließlich vom betreffenden Bundesland. Parlamentsabgeordnete sind vom Grundsatz her nur ihrem Gewissen verpflichtet, nicht ihrer Partei. Unter anderem daraus erklärt sich die strikte rechtliche und finanzielle Trennung von Parteien und ihren Fraktionen.

Parteien und ihre Fraktionen dürfen sich also nicht gegenseitig finanzieren, sondern sie müssen vollständig mit ihren eigenen Mitteln haushalten. Da Landtagsfraktionen das ihr zur Verfügung stehende Geld vom jeweiligen Bundesland erhalten, kontrolliert der Landesrechnungshof des betreffenden Bundeslands penibel, wofür die Landtagsfraktionen ihr Geld ausgeben. Hier sind enge rechtliche Grenzen gesetzt. Mit Fraktionsgeldern den Wahlkampf der Partei zu unterstützen wäre daher zum Beispiel illegal.

Für organisatorische Fragen wie Terminvereinbarungen und Ähnliches ist unsere erste Anlaufstelle das Sekretariat der Fraktion.

Geht es um Interviewanfragen sowie Fragen rund um die Pressearbeit oder Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion, dann ist die Pressestelle der richtige Ansprechpartner.

Für Nachfragen inhaltlicher Art stehen gerne unsere FachreferentInnen oder auch unsere Abgeordneten selbst zur Verfügung. Sowohl unsere Abgeordneten als auch unsere FachreferentInnen sind auf bestimmte Themen spezialisiert.

Die entsprechende Themenaufteilung sowie alle unsere Kontaktdaten haben wir hier hinterlegt.

Die Fraktion selbst kann leider keine Besuche im Landtag organisieren. Über die einzelnen Abgeordneten ist das jedoch möglich.

Die Kontaktdaten unserer Abgeordneten sind ihren jeweiligen Profilen zu entnehmen. Die Profile können auf dieser Seite durch Klicken auf das entsprechende Foto aufgerufen werden.

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