Grüne Politik für Rheinland-Pfalz im Landtag für die Menschen.

Aktuelles

Parlamentarische Initiativen

Anfrage

Anstieg der Wartezeiten auf psychotherapeutische Behandlung für Kinder und Jugendliche

Aktuelle Ergebnisse des BiPsy-Versorgungsmonitors 2026 zeigen gravierende psychotherapeutische Versorgungsdefizite bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die durchschnittlichen Wartezeiten sind gegenüber dem Jahr 2025 erneut gestiegen: 32,5 Wochen vergehen zwischen der ersten Anfrage und dem Beginn einer Psycho-therapie. Die Hälfte der psychischen Erkrankungen beginnt vor dem 18. Lebensjahr. Ohne frühzeitige Behandlung steigt das Risiko schwerer und chronifizierter Verläufe. Dies kann Studien zufolge Auswirkungen auf die weitere Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben und beispielsweise den Schulerfolg gefährden, die Wahrschein-lichkeit für spätere Arbeitslosigkeit und Suchterkrankungen erhöhen und Familien und Beziehungen beeinträchtigen.

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Stadionsicherheit im rheinland-pfälzischen Profifußball

Die Zuschauerzahlen im Fußball steigen seit Jahren bundesweit. Auch in Rheinland-Pfalz lässt sich eine derartige Entwicklung beobachten. Das Stadionerlebnis ist dabei weit überwiegend sehr sicher. Den jüngsten Berichten der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) ist zu entnehmen, dass die bundesweiten Zahlen der Verletzten und der eingeleiteten Strafverfahren in Relation zu den deutlich gestiegenen Zuschauerzahlen unter dem Niveau der 2010er-Jahre liegen.

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Einsatz von Staatstrojanern zur Strafverfolgung

Einer Statistik des Bundesamts für Justiz zufolge wurde in Rheinland-Pfalz die Onlinedurchsuchung nach § 100b Absatz 1 StPO im Jahr 2024 einmal angeordnet und auch durchgeführt. Die Quellen-Telekommunikationsüberwachung gemäß § 100a Absatz 1 Sätze 2 und 3 Strafprozessordnung wurde im selben Jahr insgesamt neun Mal angeordnet und durchgeführt. Bei der Quellen-Telekommunikationsüberwachung überwachen Ermittlungsbehörden laufende Kommunikation, etwa über Messenger wie Signal oder WhatsApp, direkt auf dem Endgerät, bevor sie verschlüsselt oder nachdem sie entschlüsselt wurde. Anders als bei der Online-Durchsuchung geht es dabei nur um die laufende Kommunikation, nicht um alle gespeicherten Daten.

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Femizide in Rheinland-Pfalz

In den vergangenen Monaten haben mehrere mutmaßliche Femizide in Rheinland-Pfalz erneut die öffentliche Aufmerksamkeit auf geschlechtsspezifische Gewalt gelenkt. Allein in jüngster Zeit wurden drei Frauen in unterschiedlichen Orten des Landes mutmaßlich durch ihre (Ex-)Partner brutal und teilweise unter Anwesenheit gemeinsamer Kinder getötet. Die Fälle verdeutlichen erneut, dass tödliche Gewalt gegen Frauen häufig im Kontext von Trennung, Partnerschaft oder Besitzdenken steht und damit Ausdruck geschlechtsspezifischer Gewalt sein kann.

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✈️🔥40 abgestürzte Flugzeuge. In nur einer Woche. Eine Vorstellung, die sofort schockiert. Weil sie sichtbar macht, wie viele Menschenleben auf einmal betroffen wären. Bei so einer Katastrophe würde niemand einfach zur Tagesordnung übergehen. Es gäbe Sondersendungen, Krisenstäbe, Sofortprogramme. Und vor allem eine Frage: Was muss passieren, damit sich so etwas nicht wiederholt? Hitze tötet. Aber oft leiser, unsichtbarer und weniger greifbar als andere Katastrophen. Genau deshalb braucht es Aufmerksamkeit für Zahlen, die nicht sofort sichtbar sind, aber politisch sehr ernst genommen werden müssen. Hitzewellen sind keine Naturgewalt, der wir einfach ausgeliefert sind. Wenn Städte Wärme speichern und nachts kaum abkühlen, wird Hitze zum Gesundheitsrisiko. Gerade deshalb müssen wir unsere Städte anders planen. Hitzeschutz beginnt nicht erst in der Notaufnahme. Er beginnt auf dem Schulhof, im Pflegeheim, auf dem Spielplatz, in der Kita, im Krankenhaus und im öffentlichen Raum. Vorsorge rettet Leben. Unsere Anfrage zeigt: Rheinland-Pfalz wird heißer. Die Zahl der Hitzetage hat sich im Landesmittel von fünf auf zehn Tage verdoppelt. Gleichzeitig fehlt dem Land eine vollständige Übersicht, welche Kommunen schon einen Hitzeaktionsplan haben. Wer schützen will, muss wissen, wo Schutz fehlt. Hitze ist ein Gesundheitsrisiko. Und Hitzeschutz ist politische Verantwortung. Wir brauchen Städte und Gemeinden, die Menschen schützen: mit Schatten, Grün, Entsiegelung, kühlen Orten und klarer Vorsorge.

Oft gefragt

Landtagsabgeordnete dürfen neben ihrem Mandat beruflich tätig sein – die Tätigkeit als Abgeordneter muss dabei jedoch immer im Vordergrund stehen. Eine Einkommensgrenze gibt es dagegen nicht. Wenn ein Abgeordneter es also schafft, in seinem eigentlichen Beruf in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen, dann ist das rechtlich in Ordnung.

Wir GRÜNE legen allerdings besonders großen Wert darauf, uns nicht finanziell von den Interessen anderer abhängig zu machen. Damit diese Unabhängigkeit auch für alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit nachvollziehbar ist, haben sich unsere Abgeordneten selbst darauf verpflichtet, ihre Einkommen offen zu legen.

Eine Übersicht der Einkommen jeder und jedes Abgeordneten findet sich auf der jeweiligen Profilseite. Über die Fotos auf dieser Seite geht es zu jeweiligen Profilen unserer Abgeordneten.

Eine Partei ist ein Zusammenschluss politisch interessierter und engagierter Menschen. Parteien finanzieren sich unter anderem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, erhalten aber auch staatliche Unterstützung.

Eine Fraktion ist die Vertretung einer Partei in einem Parlament. Die Abgeordneten einer Landtagsfraktion sowie die Landtagsfraktion als Ganzes erhalten ihre Mittel allerdings ausschließlich vom betreffenden Bundesland. Parlamentsabgeordnete sind vom Grundsatz her nur ihrem Gewissen verpflichtet, nicht ihrer Partei. Unter anderem daraus erklärt sich die strikte rechtliche und finanzielle Trennung von Parteien und ihren Fraktionen.

Parteien und ihre Fraktionen dürfen sich also nicht gegenseitig finanzieren, sondern sie müssen vollständig mit ihren eigenen Mitteln haushalten. Da Landtagsfraktionen das ihr zur Verfügung stehende Geld vom jeweiligen Bundesland erhalten, kontrolliert der Landesrechnungshof des betreffenden Bundeslands penibel, wofür die Landtagsfraktionen ihr Geld ausgeben. Hier sind enge rechtliche Grenzen gesetzt. Mit Fraktionsgeldern den Wahlkampf der Partei zu unterstützen wäre daher zum Beispiel illegal.

Für organisatorische Fragen wie Terminvereinbarungen und Ähnliches ist unsere erste Anlaufstelle das Sekretariat der Fraktion.

Geht es um Interviewanfragen sowie Fragen rund um die Pressearbeit oder Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion, dann ist die Pressestelle der richtige Ansprechpartner.

Für Nachfragen inhaltlicher Art stehen gerne unsere FachreferentInnen oder auch unsere Abgeordneten selbst zur Verfügung. Sowohl unsere Abgeordneten als auch unsere FachreferentInnen sind auf bestimmte Themen spezialisiert.

Die entsprechende Themenaufteilung sowie alle unsere Kontaktdaten haben wir hier hinterlegt.

Die Fraktion selbst kann leider keine Besuche im Landtag organisieren. Über die einzelnen Abgeordneten ist das jedoch möglich.

Die Kontaktdaten unserer Abgeordneten sind ihren jeweiligen Profilen zu entnehmen. Die Profile können auf dieser Seite durch Klicken auf das entsprechende Foto aufgerufen werden.

Weitere Fragen an uns?

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